Leinen los – Das diesjährige Segellager der Vereinsjugend

Am Montag, den 13.8. trafen wir uns endlich zum lang ersehnten Segellager auf unserem Vereinsgelände. Nach dem Aufbauen der Zelte, einigen Tischen und ein paar Bänken ging es auch schon an das Auftakeln der Robinsonjollen und Optis. Als auch das erledigt war, holten wir noch ein altes Ixylon aus der Bootshalle, welches jedoch noch ein paar Instandsetzungsarbeiten nötig hatte. Während ein paar Seesportler sich also um den kleinen Rennsegler kümmerten, mischten die Anderen schon mal den Schiffsverkehr auf der Havel auf. Nach ein paar Stunden Segeln bei sehr gutem Wind, ging der Tag nach einem leckeren Abendessen und einem Lagerfeuer zu Ende.

Am nächsten Morgen weckten ein paar Frühaufsteher die noch Schlafenden mit einem “Aufsteh-Schlager”, welcher die meisten nach einigem Grummeln zum Aufstehen zwang. Dem darauffolgenden Frühsport konnten einige, welche zuvor zum Frühstücksdienst eingeteilt wurden, entgehen. Der Rest lief eine Kindermannseerunde im Park Babelsberg, welche dann auch mit der Motivation auf ein angerichtetes Frühstück bei der Rückkehr mehr oder weniger schnell absolviert wurde. Der restliche Tag bestand wieder aus Segeln, wobei sich auch ein paar der Größeren in die kleinen Optis trauten, in welchen die meisten Kleineren gerade zum ersten Mal segeln lernten. Viel Wind, die Eierkuchen zum Mittagessen und ein paar Partien Dopple, einem Kartenspiel welches allen viel Spaß machte, ließen auch diesen Tag viel zu schnell zu Ende gehen.

Um den Mittwoch unserer Woche gab es bereits viele Spekulationen, denn es war ein Event für alle geplant, welches jedoch geheim bleiben sollte. So kamen wir auf alle möglichen Ideen wie einen langweiligen Segeltheoriekurs oder einen Ausflug in ein Museum. Nach einer halbstündigen Autofahrt mit unseren Trainern Andreas, Britta, Veronika und Steffen, kamen wir am Akademischen Segler-Verein in Spandau an. Als wir den 18 Meter langen Zwei-Master im Wasser liegen sahen, welcher nach viel Segelspaß aussah, war sofort jeder Zweifel verschwunden. Nachdem alle mit einem kleinen Ruderdinghi aus Holz auf der “Prosit IV” angekommen waren, machten wir das Schiff unter Anweisung von Maras Vater Uwe segelklar. Bei einer tollen Mischung aus wenig Wind und ein paar kräftigen Böen sammelten wir viele neue Segelerfahrungen auf so einem großen Boot. Nach unserer 4 stündigen Segeltour gab es für alle noch einen leckeren Burger.

Unser Donnerstag begann wie immer mit Sport und einem Frühstück. Danach ging es noch mal bei ziemlich starkem Wind auf der Havel zur Sache, wobei wir uns immer sicher gefühlt haben, da das Motorboot “Luise” immer in unserer Nähe war. Lagerfeuer und Stockbrot ließen auch diesen Tag wieder einmal viel zu schnell vergehen, wobei wir gegen 23 Uhr auf die Idee kamen vielleicht mal Nachtrudern zu gehen. Also legten wir mit ein paar Lampen ausgerüstet noch einmal in die Dunkelheit ab. Beim Rudern in den Sternhimmel zu schauen ist schon wirklich toll! Danach waren dann aber auch alle müde und schliefen sofort in ihren Zelten ein.

Der letzte Tag war leider nicht sehr windig, woraufhin die Meisten wenig Lust hatten, Segeln zu gehen. Stattdessen holten wir lieber ein paar Wurfleinen und Knotentampen und trainierten ein wenig unsere Landdisziplinen. Gegen 14 Uhr hieß es dann leider auch schon Sachen packen und Zelte abbauen. So ging ein weiteres Segellager mit vielen schönen Erinnerungen zu Ende.

Text: Simon D.

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