Deutsche Meisterschaften im Seesportmehrkampf 2018 in Erfurt

Wir sind am Freitag den 15. Juni vom Verein aus losgefahren. Wir waren wirklich viele Starter, was die Fahrten immer relativ lustig macht, sobald die Einteilung stattgefunden hat, wer wo mitfährt. Es wollen immer alle in den Bus.

Die Fahrt nach Erfurt war dann doch kürzer als gedacht, und da wir ja am Vormittag noch Unterricht hatten, schlief die Hälfte nach ca. einer halben Stunde.

Angekommen, Zelte aufgebaut, hieß es dann auch, ab ins Bett. Wir krochen alle in unsere Schlafsäcke, obwohl noch nicht an Schlafen zu denken war. Aber nach weiteren Stunden des Quatschens sind dann auch die letzten weggenickt.

Am nächsten Morgen mussten wir wirklich früh aufstehen, aber „ein Sportler kennt keinen Schmerz!“ – Naja… Nach dem Frühstück sind wir zu den Sportstätten ein paar hundert Meter weiter gelaufen und haben auf die Eröffnung in der Leichtathletikhalle gewartet. Als es dann endlich losging, wir einlaufen mussten und uns aufgestellt hatten, hielten die Ehrengäste vom „wunderschönen Freistaat Thüringen“ eine Rede und der Organisator Michael Stolze eröffnete dann letztendlich die Wettkämpfe.

Das hieß dann zunächst für alle: Bestleistungen in den Landdisziplinen geben und durchziehen. Ob für die Mannschaft oder jeden Einzelnen. Wir Sportler mussten uns größtenteils allein von Wettkampfstätte zu Wettkampfstätte bewegen. Das Mittagessen fand in der Kantine des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport statt und war wirklich gut. Anschließend ging es mit den Landdisziplinen weiter. Gegen Nachmittag waren dann auch die Letzten fertig, und alle sind zum Zeltplatz zurückgelaufen. Dort gab es dann kurz Zeit, um zu duschen, zu entspannen, theoretisch aber auch, um einiges an Schlaf nachzuholen, bevor es dann zur Zwischensiegerehrung ging.

Diese begann mit ein wenig Programm von einem Turn- und Tanzverein aus Erfurt und Musik. Dann kam es zur Ehrung der Sportler.

Die Mannschaftswertung kam erst am nächsten Tag, da Rudern noch nicht stattgefunden hatte. Nach der Siegerehrung gab es noch Musik zum Tanzen, aber der Großteil hat sich dann auch auf den Weg ins Zelt gemacht, da es am nächsten Tag ja wieder hieß, 6.30 Uhr aufstehen.

Nach dem Frühstück haben wir alles Nötige zusammengepackt und sind zum Gelände des Seesportclubs gefahren, wo das Rudern stattfand. Es war relativ windig und noch so früh, dass die allgemeine Stimmung sehr schläfrig war. Überall lagen noch Sportler und nutzten die Zeit vor der Eröffnung zum Dösen. Als dann die ersten Dinghis (?) an den Start gingen, wurde es jedoch lauter. Unsere Juniorenmannschaft wärmte sich auf, während die Jüngeren in ihren Dinghis um den Sieg kämpften. Als die Kuttermannschaft dann losgerudert war, stieg die Anspannung gehörig im Kutter. Der restliche Wettkampf war nicht so gelaufen wie erwartet, und somit hatten wir einen gewissen Druck auf uns lasten.

Nachdem das Startkommando kam, gaben wir alles und kämpften uns durch die 1000 m. Am Ende waren wir in dem Lauf zwar hinter unserem Gegner, hatten aber eine beachtlich gute Zeit. Dann ging es ans Mitfiebern für den 2. Lauf. Es entschied sich leider ganz knapp und somit wurde Potsdam Dritter.

Anschließend sind alle zurückgefahren und wir haben begonnen, aufzuräumen und einzupacken. Die zweite Siegerehrung entschied dann über die Deutschen Meister und die Mannschaftswertung.

Wir verabschiedeten uns von Freunden und traten alle unsere Heimwege an. Im Großen und Ganzen war es ein wirklich schöner Wettkampf. Dass unsere Wertungen nicht so waren wie geplant, war ein Wehmutstropfen, aber wir haben daraus gelernt. Wir geben uns Mühe und trainieren disziplinierter. Dann klappt das beim nächsten Mal bestimmt besser.

Text: Mara R.

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