Der Kinder- und Jugendpokal 2015 – Eindrücke einer Wettkämpferin

6:30 Uhr. Der Wecker klingelte, ich stand auf, machte mich fertig, frühstückte noch ein kleines bisschen und dann fuhr ich los zum Brauhausberg. Nach der Eröffnung im letzten Morgennebel drängten wir uns in die Schwimmhalle, denn es waren immerhin 95 Starter und die Jüngste, die bei den Seesternchen startete, war gerade mal sechs Jahre alt. Im Bad war es heiß und stickig und die Anspannung lag schwer und drückend in der Luft. Mit einem Blick auf die Starterliste gefror alles in mir. Für mich hieß es gleich Einschwimmen und Start im ersten Lauf.

Ich wurde aufgerufen, stellte mich hinter meinen Startblock und wartete auf das Kommando. Stille! Die ganze Halle stand still. Ich stieg auf den Startblock und es ertönte der Pfiff. Ich stieß mich kräftig vom Startblock ab und tauchte ins Wasser ein.

Als ich nach 1 :34,70 Minuten am Beckenrand anschlug, war die ganze Anspannung vorbei. Neue Bestzeit! Ich war glücklich.

Ich feuerte noch die anderen an und ging mich dann umziehen. Danach fuhren wir in den Verein.

Meine nächste Disziplin war Wurfleine Werfen. Inzwischen stand die Sonne am Himmel. Herrlichster Alterweibersommertag! Ich nahm  mir eine Einwurfleine und stellte mich abseits hin. „ Die anderen werfen schon ziemlich weit “, dachte ich, während ich meine Leine aufnahm.

Ich wurde aufgerufen und auch hier ertönte ein Pfiff und nun hieß es,  5 Minuten Zeit. Vorm Werfen hatte ich eigentlich keine Angst, denn man schafft das locker, die drei Würfe in fünf Minuten zu machen. 16,73 Meter war mein bester Wurf und mit der Weite konnte ich gut leben.

Danach kam Knoten. Das ging so schnell, da konnte ich gar nicht erst darüber nachdenken, dass ich theoretisch aufgeregt sein könnte. Am Ende waren es 0:45,10 min, wieder eine neue Bestzeit!

Mittagszeit. Es gab Spirelli mit Tomatensauce,  für ein Wettkampfessen ziemlich lecker. Danach sind gingen wir in unseren Jugendraum und warteten auf die nächsten Disziplinen. Für mich war das Tauklettern. Hier starteten nur sechs aus meiner Altersklasse, die anderen wollten nicht. Leider bin ich mehrmals abgerutscht und so nicht wirklich schnell gewesen. Nächstes Mal klappt es besser.

Schon lag mein Wettkampf hinter mir. Ich ging zu den anderen und schaute zu, wie es bei ihnen so lief. Als dann alle Altersklassen fertig waren, begann der allseits beliebte Knoten-Teamcup. Leider flog unser Team schon bei der Qualifikation raus, es lief nicht richtig rund und wir vergaben zu viel kostbare Zeit.

Am Abend gab es dann die ersehnte Siegerehrung. Es wurden viele geehrt, ich stand zwar nicht auf dem Treppchen, habe aber in drei Disziplinen eine persönliche Bestzeit abgelegt. So bin ich mit meinem siebten Platz auch wirklich zufrieden.

Mara Röger

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